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oder: Ex-sistenzialismus Bild: Antigone und der tote Polyneikes: Nikiforos Lytras, Nationalgalerie Athen In einem seiner ersten Bücher, Liebe Dein Symptom wie Dich selbst!, (1991), hat Slavoj Žižek den modernen vom postmodernen Film unterschieden, indem er dem modernen Film attestierte, sich mit der Abwesenheit des klein a(nderen) zu beschäftigen, also dem schon-immer-verloren-Sein des Objekts des Begehrens, wohingegen der postmoderne…
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Es ist gut möglich, dass die AfD demnächst an die Macht kommt. Unter all den zum Teil verzweifelt dafür um Erklärung ringenden Ansätzen und Theorien, möchte ich von einer sehr niederschwelligen Annahme ausgehen, die viele von ihnen teilen: der Politikverdrossenheit. Die wiederum möchte ich nicht zu erklären versuchen, sondern ich möchte sie als Prämisse nehmen…
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Schon seit längerer Zeit möchte ich mich mit Hannah Arendts Essays über Wahrheit und Lüge in der Politik1 beschäftigen, weil sie mir als eine hervorragende Erläuterung dazu erscheinen, was Peirce in seiner Einteilung der vier Methoden zur Festigung der Überzeugung die apriorische Methode, im Unterschied zur wissenschaftlichen Methode genannt hat. (Siehe hierzu meine Blog-Beiträge Fixation…
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oder:Warum der „gesunde Menschenverstand“ ziemlich blöd ist Ich möchte noch einmal auf die Methoden zur Festigung der Überzeugung zurückkommen, wie Peirce sie vorgeschlagen hat, und die ich in dem Beitrag „Fixation of Belief“ vom 21. Juni 2025 diskutiert habe. Er nannte vier Möglichkeiten, wie wir unsere Überzeugungen festigen können, nämlich die Methode des Beharrens, die…
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Bild: Süddeutsche Zeitung, 18.06.2025, Foto von Sebastian Beck Peirce‘ semiotisches Verständnis der Welt impliziert, dass der Mensch sozusagen von Natur aus zwischen Zweifel und Überzeugung schwankt. In einer Lebenswirklichkeit zu leben, die von Überzeugungen geprägt, getragen und geordnet ist, ist dabei eine Idealvorstellung, das Ziel; seine ganzen Aktivitäten richtet der Mensch darauf ein, in Gewissheit…






