Populismus

Populismus

Wie genau ist der populistische Diskurs gemacht? Aus semiotischer Perspektive kann man das ziemlich präzise beschreiben, aber ich muss dazu etwas ausholen.

In den „Grundlagen“ in meinem Blog stelle ich kurz den triadischen Zeichenbegriff von Peirce vor, demzufolge ein Zeichen – egal, welcher Art: ein sprachliches Zeichen wie ein Wort, oder aber der Gesang einer Amsel, die Spuren eines Tieres im Schnee,  die sich auftürmenden Wolken vor einem Gewitter, eine Landkarte usw. – immer besteht aus einem Zeichen(mittel) oder Repräsentamen, einem Objekt (das, was vom Zeichen gemeint ist) und einem Interpretanten (einer Instanz, die die Bedeutung eines Zeichens interpretiert, im weitesten Sinne ein weiter entwickeltes Zeichen).

Wenn ich zum Beispiel irgendwo Rauch aufsteigen sehe, dann könnte ich den Rauch als Repräsentamen für eine Feuer (Objekt) interpretieren (Interpretant). Alle drei Bestandteile sind für ein Zeichen konstitutiv, fehlt eines, dann gibt es kein Zeichen. In diesem Beispiel: Gibt es keinen Rauch (Repräsentamen), so gibt es natürlich gar keinen Anlass dafür, hier ein Zeichen zu erkennen. Gibt es kein Feuer (Objekt), so zeigt der Rauch nichts an, außer sich selbst. (Das ist ein Extremfall, denn alles, was wir irgendwie wahrnehmen, können wir als Zeichen für etwas annehmen, wenigstens als Zeichen für sich selbst.) Fehlt die Schlussfolgerung (Interpretant), Rauch als Anzeichen für Feuer zu interpretieren, dann ist einfach kein Zeichen zustande gekommen.

Wenn ich an einem Strauch gelbe Blätter sehe, könnte ich sie als Repräsentamen für Herbst (Objekt) interpretieren (Interpretant).

Das alles ist also immer sehr situativ, Zeichen sind fast nie eindeutig oder zuverlässig – es gibt sie gar nicht an sich! – Nur immer dann, wenn etwas als etwas (anderes) interpretiert wird, liegt ein Zeichen vor.

Der Rauch, den ich sehe, könnte auch von einem Raucher stammen, statt von einem Feuer. Dann wäre das ein anderes Zeichen.

Die gelben Blätter am Strauch könnten auch ein Anzeichen dafür sein, dass ich zu wenig gegossen habe. Wieder ein anderes Zeichen.

Es liegen also, je nach Interpretation, verschiedene Zeichen vor.

Alle drei Bestanteile eines Zeichens, Repräsentamen, Objekt und Interpretant können genauer ausdifferenziert werden. So gibt es verschiedene Typen von Repräsentamen, mit denen beschrieben werden kann, mit welchen Mitteln ich auf ein Objekt Bezug nehmen kann, also z.B. durch Ähnlichkeit mit dem Objekt, oder durch eine kausale Relation (z.B. „wo Rauch, da Feuer“), oder auch per Konvention, also Übereinkunft.

Nun möchte ich mir jedoch diesen anderen Bestandteil des dreigliedrigen Zeichens, das Objekt des Zeichens genauer ansehen. Peirce unterscheidet das unmittelbare Objekt von dem dynamischen Objekt.

Diese Unterscheidung betrifft also das vom Zeichen Gemeinte, und zwar entweder das Gemeinte, so wie es eben im Zeichen(mittel), dem Repräsentamen dargestellt wird, das ist das unmittelbare Objekt, oder das Gemeinte, wie es in Wirklichkeit an sich vorkommt – wenn wir es nur exakt genug bestimmen können. Das ist das dynamische Objekt.

Wenn ich versuche, ein Pferd in vollem Galopp zu zeichnen, sieht das so aus:

Die ikonischen Qualitäten – da es eine Zeichnung ist, setzt sie auf visuelle Ähnlichkeit – sind hier, zugegeben, ziemlich unzureichend, aber mit etwas Mühe erkennt man ein Pferd. Die ikonischen Qualitäten, das bezieht sich auf das Repräsentamen, also die Zeichnung, das Zeichenmittel, mit dem ich hier ein galoppierendes Pferd darstelle. Aber indem ihr – hoffentlich! – ein Pferd erkennt, indem ihr also erkennt, was ich mit meiner Zeichnung meine, bezieht ihr euch auf das Objekt des Zeichens (galoppierendes Pferd).

Und hier erkennt man nun unschwer den Unterschied zwischen unmittelbarem und dynamischem Objekt: Denn das, was ich mit meiner Zeichnung meineso ein Pferd, kann es so in Wirklichkeit überhaupt nicht geben. Kein Pferd der Welt sieht so aus! Dieses gezeichnete Pferd, ist, so wie es dargestellt wird, das unmittelbare Objekt des Zeichens. Indem ihr erkennt, was da gezeichnet ist, ist ein Pferd, seht ihr das Gemeinte (Objekt), so wie es im Zeichen (meine Zeichnung) dargestellt wird, Gleichzeitig könnt ihr euch aber ein tatsächliches Pferd, wie ein der Wirklichkeit herumlaufen mag, vorstellen: das ist das dynamische Objekt meines Zeichens.

Das unmittelbare und das dynamische Objekt „galoppierendes Pferd“ sind also sehr voneinander verschieden. Ihr seht meine äußerst unzulängliche Zeichnung und ihr wisst dennoch, was gemeint ist. Und gleichzeitig habt ihr im Kopf eine Vorstellung von „Pferd“, wie es in Wirklichkeit sein könnte.

Ein noch extremeres Beispiel findet ihr im „kleine Prinz“: Der kleine Prinz bittet den Erzähler der Geschichte, ein Schaf zu zeichnen, und da der Erzähler kein Schaf zeichnen kann, macht er es sich einfach und malt stattdessen eine Kiste, von der er behauptet, das Schaf sei in ihr. In der Geschichte funktioniert das für den kleinen Prinz.

Wichtig ist also festzuhalten, dass das unmittelbare Objekt, so wie es im Zeichen dargestellt ist, und das dynamische Objekt, so wie es tatsächlich sein mag, ziemlich weit voneinander abweichen können.

Hierin liegt übrigens ein Hinweis darauf, wie begabt wir darin sind Zeichen zu deuten. Noch die unzulänglichste Repräsentation – meine Pferd-Zeichnung oder die Kiste im Kleinen Prinz – reicht, dass wir das Gemeinte erfassen können. Um zu verstehen, dass ein menschliches Gesicht gemeint ist, brauchen wir kein Portrait von einem Meister wie Rembrandt oder Tizian, nein, uns reicht dazu, wenn’s sein muss, auch ein Smiley.

Und andersherum, kann man, wenn man spitzfindig werden will, sagen, dass es auch bei allergenauester Darstellung verdammt schwer ist, ein absolut genaues Zeichen von einem gemeinten Objekt anzufertigen. 

Nehmen wir hierfür ein anderes Beispiel. Der Roman Ulysses von James Joyce beschreibt einen einzigen Tag im Leben des Anzeigenakquisiteurs Leopold Bloom in Dublin. Auf – in meiner Taschenbuchausgabe von Penguin – knapp 1000 Seiten. Nun kann man sich vorstellen, was für eine wahnsinnig genaue, detailreiche Beschreibung dieses einen Tages im Leben Blooms in Dublin damit angefertigt wurde, also: was für ein detailliertes Zeichen von diesem Tag von Bloom in Dublin.
Und dennoch kann man sich gleichzeitig vorstellen, was noch alles fehlt, welche Aspekte noch beschrieben hätte werden können, um diesen einen Tag im Leben Blooms in Dublin in wirklich allen Facetten zu beschreiben. Man wird da zu keinem Ende gelangen. 

Wir können also unser jeweils gemeintes Objekt prinzipiell unendlich genau oder detailliert darstellen.


Dies ist der Grund, warum in der Semiotik von Peirce das Objekt des Zeichens ein konstitutiver Bestandteil des Zeichens ist, und nicht einfach ein Etwas da draußen in der Welt der Dinge und Fakten. Denn gerade das unmittelbare Objekt, also das Objekt ,so wie es im Zeichen dargestellt ist, markiert diese Trennung zur Welt außerhalb des Universums der Zeichen und markiert zugleich mit dem dynamischen Objekt, dass uns diese Welt außerhalb des Universums der Zeichen letztendlich nicht zugänglich ist – außer über Zeichen im weitesten Sinne. Denn noch die reinste, unmittelbarste Kognition ist zeichenhaft. Um von einem beliebigen Objekt der Wirklichkeit etwas wissen zu können, muss es auf irgendeinem Weg wahrnehmbar sein, und insofern ist es immer zeichenvermittelt.

Die Frage ist allerdings, wie genau eine Beschreibung je nach Situation und Kontext sein muss, um auszureichen, das Gemeinte hinreichend darzustellen, damit Kommunikation gelingt oder Verständnis ermöglicht wird. Wir können unendlich detaillierte Zeichen von jeweils gemeinten Objekten hervorbringen. Wir müssen Objekte aber ausreichend genau darstellen, wenn verstanden werden soll, was gemeint ist. Und dazwischen liegt noch die ganze Bandbreite der Spielarten welche Form der Darstellung meinen kommunikativen Zwecken entspricht , also in welchem Licht ich sozusagen mein Objekt, das Gemeinte, präsentieren will – also ob meine Darstellung treffend oder unzureichend, beschönigend oder originell, oder wie auch immer gefärbt ist.

Der populistische Diskurs

Und hier kommen wir nun zum Populismus, der sich diese Unterscheidung zwischen dem unmittelbaren und dem dynamischen Objekt zunutze macht. Kurz gesagt: 

Der populistische Diskurs gibt das unmittelbare Objekt für das dynamische Objekt aus. 

Der populistische Diskurs behauptet, von seinem Gegenstand als dem Objekt zu sprechen, wie es an sich sei, und verschweigt bzw. maskiert, dass er tatsächlich von seinem Gegenstand als einem in seinem Sinne perspektivisch verzerrten oder verengten Objekt spricht.
Der populistische Diskurs will, mit anderen Worten, dass du das unmittelbare Objekt, so wie er es präsentiert, für das tatsächliche Objekt hältst.

Ein Beispiel:
Friedrich Merz sagte in der Stuttgarter Zeitung vom 27.10.2020: „Zu viele Schulen haben viel zu viele Kinder, die die deutsche Sprache nicht richtig beherrschen“, und er fügte hinzu „Das überfordert aktuell unser Bildungssystem“. Seine Folgerung: „Auch deshalb müssen wir die irreguläre Zuwanderung in den Griff bekommen“.

Dass unser Schulsystem überlastet ist, dem würden vermutlich viele zustimmen, und nun würde man sich vermutlich auf die Suche nach den Ursachen machen, die zu dieser Überlastung führen. 
Aber Merz meint ja gar nicht das „überlastete Schulsystem“ an sich, so wie es ist, mit Versäumnissen bei der Digitalisierung, Lehrermangel, finanzieller Unterversorgung usw., also was immer man finden würde, wenn man dem Objekt „überlastetes Schulsystem“ auf den Grund gehen wollte. Vielmehr möchte er es in einem besonderen Licht darstellen, er möchte es auf eine bestimmte Weise perspektivieren, nämlich so, dass es die Schüler sind, die unzureichende Deutschkenntnisse haben, die das Schulsystem überlasten. Man könnte so weit gehen zu vermuten, dass ihm das Schulsystem im Grunde egal ist, dass es ihm aber als Argument dienen kann, um sein eigentliches Anliegen zu forcieren: die Abschiebung von Ausländern. Und dazu dient ihm diese Feststellung:

Dass die Überlastung des Schulsystems, an zu vielen Schülern mit unzureichenden Deutschkenntnissen liegt, wird hier als Tatsache, als Faktum präsentiert.

Genau hierin liegt die Strategie, das unmittelbare Objekt, also das Objekt so, wie es im Zeichen dargestellt wird (die Aussage: zu viele Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen verursachen die Überlastung des Schulsystems“) als das dynamische Objekt auszugeben. Als entspräche seine Darstellung dem tatsächlichen Objekt „überlastetes Schulsystem“, so wie es in Wirklichkeit ist. Er tut also so, als sei das Gezeigte, so wie es gezeigt wird, die Sache selbst.

Populistisch ist die Vorgehensweise, weil sie das komplexe Problem „überlastetes Schulsystem“ auf das simplere Problem „zu viele Schüler, die nicht zureichend deutsch sprechen“ herunterbricht und zugleich eine noch simplere „Lösung“ suggeriert: Abschiebung von Ausländern. Keine ausländischen Mitschüler mehr – ergo keine Überlastung des Schulsystems mehr – so lautet dann die Scheinrechnung. Unter Ausblendung aller anderen Faktoren, die zur Überlastung des Schulsystems beitragen. 
(Nebenbei gesagt: Populismus ist dabei darum bemüht, irgendwelche „die anderen“, „die da oben“ – jedenfalls nicht „wir“ zu insinuieren. Und hier haben wir die Verantwortlichen für das Schul-Problem: es sind diese anderen Schüler, die ausländischen, nicht wir mit unseren Schülern.)

Sobald diese perspektivische Verengung oder Verzerrung des Objekts gelingt, sobald also ein unmittelbares Objekt, so wie es dargestellt wird, für das dynamische Objekt, das Objekt an sich, gehalten wird, kann die – scheinbar – einzige, logisch daraus folgende Konsequenz einfach herunter deduziert werden: die Ausländer müssen raus!

Wenn wir also einen populistischen Diskurs semiotisch analysieren wollen, so lohnt es sich immer, darauf zu achten, was das im Kern eigentlich gemeinte Objekt ist, und wie es im Diskurs, in der diskursiven Darstellung erscheint. Man muss sich den Unterschied zwischen dem unmittelbaren und dem dynamischen Objekt klar machen, also den zwischen der Repräsentation eines Faktums und dem Faktum selbst. Was gehört zum Objekt – und was gehört nur zur Darstellung des Objekts?

Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass es diesen semiotisch fassbaren Unterschied zwischen unmittelbarem und dynamischem Objekt grundsätzlich gibt, also immer, egal um welches Objekt es sich handelt. Und egal, wie nahe eine Repräsentation dem, was sie repräsentiert, auch kommen mag: es gibt einen prinzipiellen Unterschied zwischen Darstellung und Gemeintem.

Wenn wir uns also darauf verständigen können, dass die „Überlastung des Schulsystems“, um im Beispiel zu bleiben, ein Faktum ist, dann ist es notwendig zu betrachten, wie dieses Faktum dargestellt wird, denn jede denkbare Darstellung wird das Faktum perspektivieren. Jedes Gemeinte (dynamisches Objekt) kann nur unter bestimmten Hinsichten thematisiert werden (unmittelbares Objekt).1

Sobald wir über einen Gegenstand kommunizieren, müssen wir ihn irgendwie darstellen, und dass uns die Diskrepanz zwischen Darstellung (unmittelbares Objekt) und Dargestelltem (dynamisches Objekt) bewusst ist, zeigt sich darin, dass wir darüber diskutieren, ob ein Gegenstand treffend oder unzureichend, beschönigend oder originell, oder wie auch immer dargestellt ist.
Der populistische Diskurs hingegen versucht, genau eine solche Diskussion seiner Darstellung zu verhindern. Er versucht, seine perspektivische Darstellung seines Gegenstands, als den Gegenstand an sich auszugeben. Er verschleiert die Hinsicht, die perspektivische Verengung oder Verzerrung des Gegenstands.

Er verschleiert die Darstellung als Darstellung, 1.) um seine Darstellung als Wirklichkeit zu etablieren, und  2.) um daraufhin von dieser so etablierten „Tatsache“ die von ihm intendierten Konsequenzen legitimieren und ziehen zu können. 

Das Problem „Überlastung des Schulsystems“ wird auf diese Weise auf das Problem „zu viele Kinder sprechen unzureichend deutsch“ verzerrt und verengt, und die daraus abzuleitende Schlussfolgerung liegt dann quasi schon auf der Hand: „Mehr Abschiebungen von Ausländern!“. 

Semiotisch ganz ähnlich lässt sich Merz‘ Behauptung über das „Problem im Stadtbild“ analysieren, denn unter den zahllosen Aspekten, unter denen Probleme im Stadtbild gefasst werden können, und die dann eventuell eine annähernd umfassende Darstellung liefern würden, (1.) verengt Merz seine perspektivische Darstellung eben auf Ausländer und (2.) verzerrt er die Perspektive, indem er Ausländer überhaupt als „Problem“ darstellt – und tut dann so, als wäre dies das ganze „Problem m Stadtbild“ an sich. – Und in der deduktiven Folgerung daraus wäre somit das „Problem im Stadtbild“ an sich dann durch das Entfernen der Ausländer gelöst.

In der Auseinandersetzung mit populistischen Diskursen, aber auch generell bei kontrovers geführten Diskussionen, ist es daher immer sinnvoll, zu versuchen, herauszuschälen, worum genau eigentlich gestritten wird: Was also im Kern, das Etwas ist, um das sich Kontroversen entspinnen. Es ist der bestmögliche Weg, um Kompromisse zu finden, wie es etwa auch Audrey Tang für politische Entscheidungsfindungsprozesse empfiehlt (- Ich habe das in meinem letzten Beitrag Gegen Wahlen angesprochen). Wenn es gelingt, das dynamische Objekt zu identifizieren, also das gemeinte Objekt, so wie es in Wirklichkeit sein mag, dann lassen sich von hier aus alle Zuschreibungen, wie sie in der (perspektivischen) Darstellung des Objekts (unmittelbares Objekt) einfließen, als Zuschreibungen, als das unmittelbare Objekt erkennen, wie es im Zeichen dargestellt ist, und nicht, wie es an sich sein mag.

Ein beliebiges Objekt, kann notwendigerweise, wie wir gesehen haben, immer nur unter bestimmten Hinsichten thematisiert werden – also, achtet auf die Hinsichten! Und nehmt nie das repräsentierte Objekt für das tatsächliche!


  1. Der extreme Fall, in dem Gemeintes und dargestelltes Objekt zusammenfallen, liegt in einem solchen Ikon vor, in dem das tatsächliche Objekt nichts als sich selbst repräsentiert. Genau dies schwingt mit, wenn wir von einer Ikone sprechen, beispielweise von der ikonischen Marilyn Monroe, deren Rock über dem Luftschacht emporgeblasen wird: Sie repräsentiert da nichts außer sich selbst: Marilyn Monroe. ↩︎

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