Kategorie: A: Peirce


  • Pragmatizismus

    In meinem Blogeintrag “brute force“ vom 18.4.2025 habe ich den Streit zwischen Peirce und William James vorgestellt, der ein Streit zwischen Realismus und Nominalismus war. Er dreht sich im Kern um die pragmatische Maxime, die Peirce selbst beschrieben hat als eine Methode der Reflexion mit dem Ziel der Klärung der Gedanken (siehe CP 5.13) Die…

  • brute force

    brute force

    Bild aus: „Fußballspiel der Philosophen“. Monty Python’s Fliegender Zirkus, 1972. Es gibt Menschen, die sehen Dinge einer Art oder Klasse, wie zum Beispiel einen Stuhl, und in der Mehrzahl, z.B. in einem Klassenzimmer, viele (einzelne) Stühle. Und jedem einzelnen Stuhl kommt, ihrer Auffassung nach, Realität zu: Diese ganzen Stühle sind eindeutig da. Darüber hinaus gibt…

  • Zeichenkette

    Zeichenkette

    Ich habe in meinem Eintrag „Zeichen:handeln“ vom 27.2.2025 geschrieben, dass Peirce seine Semiotik unter den Titel „Pragmatizismus“ stellte. Nun ist die Semiotik eine so riesige und umfassende Theoriearchitektur, dass man sich wirklich jahrelang intensiv mit einem winzigen Detail darin beschäftigen kann, wie zum Beispiel mit dem Zeichen, also diesem kleinen, basalen Dreieck aus Zeichenmittel, Objekt…

  • Purpur

    Purpur

    Wir gehen davon aus, dass alles, was wir wahrnehmen, alles, was unser Bewusstsein in irgendeiner Weise erreicht, als Zeichen wirken kann. Wenn man darüber nachdenkt, was das alles sein könnte, und wo dann überhaupt die Grenzen des Zeichenuniversums sein könnten, dann kommt man schnell auf die Frage, auf welche Weise ein x-beliebiges Phänomen überhaupt unser…

  • Hypothesen

    Hypothesen

    Abbildung: Antoine de Saint-Exupery: Der kleine Prinz. Karl Rauch, Düsseldorf, 2003. S. 7. Abduktion oder: Hypothesen Sicher erinnert ihr euch an den „kleinen Prinz“: Der Erzähler berichtet von seiner ersten Kinderzeichnung, die er verschiedenen Leuten vorlegt, in der Annahme, sie würde ihnen Angst einjagen (siehe Abbildung). Aber die Leute wundern sich, warum ihnen das Bild…

  • Zeichen:handeln

    Zeichen:handeln

    In „Das fünfte Imperium. Ein Vampir Roman.“ (Luchterhand, 2009, S. 172) beschreibt Viktor Pelewin, wie der Mensch, als simples Gemüt, so tickt: „Ein simpel beschaffener Geist ist wie ein Spiegel […]. Er reflektiert die Welt und richtet sich danach: Ist das Spiegelbild schwarz, dann wird es Zeit, schlafen zu gehen. Wird es hell, geht man…